ARCHE-film-ABENDE

Das 7. Jahr des ARCHE – film – ABEND beginnt am

Freitag, den 22. September um 20 Uhr

 

 

mit dem russischen Film:

„GAGARIN – Wettlauf ins All“

Russland 2013, 109 Minuten, FSK 12 Jahre

Faszinierend und atemberaubend. Er stieß das Tor zu den Sternen auf!

 

Das Wagnis, auf das sich Juri Gagarin eingelassen hat, gehört zu den größten, die jemals ein Mensch eingegangen ist. Der Film beginnt am Abend des 11. April 1961, dem Vorabend des ersten bemannten Weltraumflugs mit der Wostok 1 und findet sein erfogreiches Ende damit, dass eine Bäuerin und ihre Tochter erschrocken vor dem. vom Himmel gefallenen Wesen (Juri), flüchten. Als Gagarins Vater beim Angeln hört, dass ein Major Gagarin ins All geflogen ist, glaubt er nicht, dass es sich um seinen Sohn handeln könnte.

Mit vielen Originalaufnahmen. Ein Zeitdokument mit An- und Aussichten auf unsere wunderbare Welt

Damit war der Wettlauf ins All für die Supermächte USA und der ehemaligen UDSSR eröffnet.

Im Frühjahr 2018 findet der Wettlauf ins All bei uns in der Arche seine Fortsetzung!.......

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Der Oktobertermin bietet allen Archefilmbesucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, den im Mai auf Dekanatsebene in Friedberg gezeigten Dokumentarfilm auch in Rodheim sehen zu können:

 

 

Freitag, der 20. Oktober um 20 Uhr

„Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“

Dokumentarfilm Frankreich 2015, 120 Minuten, FSK 0 Jahre

Was, wenn es eine Formel gäbe, die Welt zu retten?

Was, wenn jeder von uns etwas dazu beitragen könnte?

 

Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen (französischer Originaltitel Demain) ist ein Dokumentarfilm der Schauspielerin Mélanie Laurent und des Autors und Aktivisten Cyril Dion aus dem Jahr 2015. Der Film wurde in zehn Ländern gedreht, darunter u. a. Finnland, Großbritannien und Indien. Ausgangspunkt des Films ist die momentane Situation der Welt mit ihren global zunehmenden Problemen wie der Energie- und Ressourcenverknappung oder dem Klimawandel. Auf der Suche nach Lösungen zeigt der Film verschiedene Projekte und Initiativen mit alternativen ökologischen, wirtschaftlichen und demokratischen Ideen auf.

Als Mélanie Laurent und Cyril Dion in der britischen Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Darum machen sich die beiden auf die Reise, um die Menschen zu finden, die bereits erfolgreich nachhaltige Projekte initiiert haben.

Dieser Film ist eigentlich ein Muss für Jedermann und sollte Pflichtprogramm in allen Schulen sein!

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Der Novembertermin, eingebettet zwischen Buß- und Bettag und Ewigkeitssonntag beinhaltet ein Thema, dass es in sich hat: Schwangerschaftsabbruch nach 24 Wochen!

 

 

Freitag, der 24. November um 20 Uhr

Deutscher Film 2016, 103 Minuten, FSK 12 Jahre

„24 Wochen“

Dieser Film ist radikal, unfair mitunter traumatisierend und vor allem unglaublich ehrlich,

authentisch und eindringlich. Ein Film mit großer Wucht. Ein fulminanter Auftritt des deutschen Films.

 

Die Umschreibungen diese Films sind nicht übertrieben. Jedes Attribut trifft für diesen Hauptfilm der 7. Staffel alsolut zu:

Astrid ist Kabarettistin und mit ihrem Manager Markus liiert. Beide haben zusammen ein Kind. Als Astrid mit ihrem zweiten Kind im sechsten Monat schwanger ist, erfährt das Paar bei einer Routineuntersuchung, dass ihr ungeborenes Kind mit dem Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Das Paar muss entscheiden, ob das geistig und körperlich behinderte Kind zur Welt gebracht oder eine Spätabtreibung eingeleitet werden soll.

Nach vielen Auseinandersetzungen und Diskussionen innerhalb und außerhalb der Familie erkennt Astrid, dass nur sie allein die Entscheidung treffen kann. Sie entscheidet sich dafür, das Kind im sechsten Monat abzutreiben. Anschließend geht sie mit dieser Entscheidung an die Öffentlichkeit.

 

24 Wochen wurde nicht rein szenisch umgesetzt. Vielmehr ist der Film eine Mischform mit dokumentarischen Anteilen.

Während die Familie von Schauspielern verkörpert wird – Mutter Julia Jentsch, Vater Bjarne Mädel, Großmutter Johanna Gastdorf, Kind Emilia Pieske – spielen sich die Ärzte, Psychologen und die übrigen Kinder, die im Film vorkommen, selbst. Dadurch wird dem Film eine besondere authentische Note verliehen.

Der Film wurde von einer Jury der deutschen Programmkinos und Filmkunsttheater mit dem Gilde-Filmpreis als bester Wettbewerbsbeitrag der Berlinale ausgezeichnet.

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Auf vielfachen Wunsch aus dem Kreis der ARCHE – film – ABEND Besucher, zeige ich am

 

 

Freitag, den 29. Dezember um 20 Uhr

die britische Kömödie der Komikertruppe Monty Python:

 

„Das Leben des Brian“

 

aus dem Jahr 1979. Der Film hat eine Länge von 90 Minuten und eine FSK ab 12 Jahre.

 

Der naive und unauffällige Brian, zur selben Zeit wie Jesus geboren, allerdings im Kuhstall nebenan, wird durch Missverständnisse gegen seinen Willen als Messias verehrt.

Auch sonst scheint Brians Lebensweg vorbestimmt: Widerstandskämpfer.

Weil er sich gegen die römischen Besatzer engagiert, findet er schließlich in einer Massenkreuzigung sein Ende. Doch alles ist nur halb so schlimm,

denn zum Schluß singen alle: „Always Look on the Bright Side of Life”

Aber nicht, dass darauf gepfiffen ist.

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Ich biete den Besucherinnen und Besuchern des ARCHE – film – ABEND die Möglichkeit sich der WhatsApp – Guppe „AFA Community“ anzuschließen und so zeitnah über das aktuelle Filmangebot informiert zu werden. Diese Plattform soll dazu dienen, miteinander über das Programm zu kommunizieren, Vorschläge einzubringen, oder seine Meinung zu äußern. Bei Interesse meldet ihr euch bei mir an den Filmabenden an.

 

Wir sehen uns nach dem Archefest – im September! Ich freue mich.

 

Herzliche Grüße

Ralf Schwarz