ARCHE-film-ABENDE

Winterprogramm bis Karfreitag

 

Auf vielfachen Wunsch aus dem Kreis der ARCHE – film – ABEND Besucher, zeige ich am

Freitag, den 29. Dezember um 20 Uhr

 die britische Kömödie der Komikertruppe Monty Python:

 

„Das Leben des Brian“

aus dem Jahr 1979. Der Film hat eine Länge von 90 Minuten und eine FSK ab 12 Jahre.
Der naive und unauffällige Brian, zur selben Zeit wie Jesus geboren, allerdings im Kuhstall nebenan, wird durch Missverständnisse gegen seinen Willen als Messias verehrt.
Auch sonst scheint Brians Lebensweg vorbestimmt: Widerstandskämpfer.

Weil er sich gegen die römischen Besatzer engagiert, findet er schließlich in einer Massenkreuzigung sein Ende. Doch alles ist nur halb so schlimm,
denn zum Schluß singen alle: „Always Look on the Bright Side of Life”

Aber nicht, dass darauf gepfiffen ist.
 

 

 

 

„ER IST WIEDER DA“

Er ist wieder da ist eine deutsche Filmkomödie (Satire) des Regisseurs David Wnendt aus dem Jahr 2015. Die Literaturverfilmung basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman des Autors Timur Vermes.

 

FREITAG, 26. Januar 2018

Ab 20 Uhr

 

Er ist wieder da, der Führer. Knapp 70 Jahre nach seinem unrühmlichen Abgang erwacht Adolf Hitler im Berlin der Gegenwart. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Angela Merkel und vielen tausend Ausländern startet er, was man am wenigsten von ihm erwartet hätte: eine Karriere im Fernsehen. Denn das Volk, dem er bei einer Reise durch das neue Deutschland begegnet, hält ihn für einen politisch nicht ganz korrekten Comedian und macht ihn zum gefeierten TV-Star. Und das, obwohl sich Adolf Hitler seit 1945 äußerlich und innerlich keinen Deut verändert hat.

Man erwischt sich beim Lachen, wenn es eigentlich nicht zum Lachen ist.

Mit diesem Film sind wir mit dem Langzeitthema „Gegen das Vergessen“ in der aktuellen Jetztzeit angekommen. PEGIDA lässt grüßen.

Deutschland 2015 – FSK 12 Jahre – 116 Minuten

 

  

 
 

„HIDDEN FIGURES – UNBEKANNTE HELDINNEN“

Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen ist eine US-amerikanische Filmbiografie von Theodore Melfi. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch von Margot Lee Shetterly.

 

FREITAG, 23. Februar 2018

Ab 20 Uhr

 

Hidden Figures ist die unglaubliche, noch nie erzählte Geschichte von Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe) - herausragende afro-amerikanische Frauen, die bei der NASA gearbeitet haben und in dieser Funktion als brillante Köpfe einer der größten Unternehmungen in der Geschichte gelten.

Sie haben den Astronauten John Glenn in die Umlaufbahn geschickt. Eine fantastische Errungenschaft, die der Nation neues Selbstbewusstsein gab, das Rennen im Weltall neu definitierte und die Welt aufrüttelte. Dieses visionäre Trio überschritt jegliche Geschlechts- und Rassengrenzen und inspirierte Generationen, an ihren großen Träumen festzuhalten.

Mit Schwung und auch Witz erzähltes historisches Drama um drei befreundete, afroamerikanische, weibliche Mathegenies, die die NASA in den frühen 1960er Jahren unterstützen.

Diese Drama schließt nahtlos an den Startfilm der 7. Staffel „Gagarin – Wettlauf ins All“ an. Subtiles Geschlechter- und Rassentrennungsdrama nach wahren Begebenheiten.

USA 2016 – FSK 0 Jahre – 127 Minuten

 

 

 

„Die Frau mit der Kamera“

- Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann

Portrait

Abisag Tüllmann  geboren am 7. Oktober 1935 in Hagen, Westfalen; gestorben am

24. September 1996 in Frankfurt am Main; war eine deutsche Fotografin

 

FREITAG, 23. März 2018

Ab 20 Uhr

Ein dokumentarischer Filmessay von Claudia von Alemann, Regisseurin von Dokumentar– und Spielfilmen, über die Frankfurter Fotografin Abisag Tüllmann (1935–1996) und zugleich die bewegende Geschichte einer lebenslangen Freundschaft zwischen der Fotografin und der Regisseurin. Die filmische Hommage dokumentiert in mehr als 500 schwarz-weiß Fotografien – ausschließlich aufgenommen von Abisag Tüllmann selbst – Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre. Claudia von Alemann begibt sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche in der Welt der verstorbenen Freundin. Sie nähert sich ihr über Bilder und Archivdokumente, Filmausschnitte aus Filmen von Carola Benninghoven, Helke Sander, Alexander Kluge und Ulrich Schamoni, über die Musik des Komponisten José Luis de Delás und über Briefe und Erinnerungen, wie jene der Fotografin Barbara Klemm, die ihre frühere Frankfurter Kollegin noch lebhaft vor Augen hat. Die Fotografien Abisag Tüllmanns auf der Kinoleinwand zu sehen ist ein Ereignis.

Nach dem großen Erflog von „Das Salz der Erde“ zeige ich eine weitere, mindestens genau so sehenswerte Fotographenbiographie.

Deutschland 2016 – FSK 0 Jahre – 92 Minuten

 

 

 

Der große Karfreitagfilm:  

 „DIE HÜTTE - EIN WOCHENENDE MIT GOTT“

Große Romanverfilmung

des kanadischen Autors William P. Young. In den USA erschien er 2007 im Selbstverlag Windblown Media als The Shack. Bis März 2009 wurden fast ausschließlich durch Mundpropaganda über 6 Millionen Exemplare der Originalausgabe verkauft. Weltweit erreichte der New York Times Bestseller bis Ende 2016 eine Auflage von 22 Millionen Exemplaren.

 

KARFREITAG, 30. März 2018

Ab 16 Uhr

Mit religiösen Filmen ist das so eine Sache: Sie funktionieren meist nur für jene Zuschauer, die auch gläubig sind. Das gilt bedingt auch für die Verfilmung von William Paul Youngs Roman, aber zugleich ist DIE HÜTTE EIN WOCHENENDE MIT GOTT anderen Glaubensfilmen deutlich überlegen, weil er nur selten wirklich ins Predigen verfällt. Stattdessen gibt es Gespräche mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie nicht prätentiös sind, sondern das Gefühl heraufbeschwören, zwei Freunden zu lauschen, bei denen der eine dem anderen helfen will. Das ist exzellent gespielt, wobei besonders Sam Worthington zu erwähnen ist, der hier eine zurückgenommene, von Schmerz getriebene Darstellung abliefert. Die Botschaften und Lektionen, die die Geschichte zu vermitteln versucht, sind sehr einfach gestrickt. Im Rahmen des Films funktioniert das aber, weil die Dialoge gut sind, die Darsteller allesamt in ihren Rollen aufgehen und die kanadischen Drehorte von einer unglaublichen Schönheit sind. Man muss nicht gläubig sein, um aus diesem Film etwas mitnehmen zu können, da er es versteht, über den Glauben zu sprechen, ohne allzu religiös zu wirken.

USA 2017 – FSK 12 Jahre – 133 Minuten