ARCHE-film-ABENDE

Freitag, den 21. September 2018 um 20 Uhr

„Das Lied von den zwei Pferden“

ist ein deutsch-mongolischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009. Regie führte die in Deutschland lebende und arbeitende mongolische Filmemacherin Byambasuren Davaa.

Zum Inhalt dieses Dokumentarfilms:

„Die zwei Pferde des Dschingis Khan“ ist ein altes Lied der Mongolen. Für die in der inneren Mongolei geborene Sängerin Urna hat das Lied auch eine sehr persönliche Komponente: Denn der gesamte Liedtext zierte einst die Pferdekopfgeige ihrer Großmutter. Während der chinesischen Kulturrevolution wurde die Geige zerstört, nur Teile des Instruments blieben erhalten, der Kopf und der Hals. Urna hatte ihrer Großmutter vor deren Tod versprochen, die Geige zurück in die Mongolei zu bringen und reparieren zu lassen. So macht sie sich also auf den Weg nach Ulaanbaatar zum Geigenbauer Hicheengui, der ihr einen neuen Korpus gibt. Doch den Liedtext kennt er nicht und kann ihn nicht ergänzen. So begibt sich Urna auf eine zunehmend spirituelle Reise durch die Mongolei. Sie hofft bei den Nomaden die fehlenden Strophen des Liedes zu erfahren. Doch die Reise wird beschwerlich und bringt keinen Erfolg. Ein Pferdezüchter, der ihr Rosshaar für neue Saiten schenkt, gibt ihr den Rat, auf einer traditionellen Hochzeit, die am nächsten Tag stattfinden wird, nachzufragen. Doch auch dort kennt keiner mehr das Lied. Schließlich sucht Urna einen Schamanen auf, um einen spirituellen Zugang zu dem Lied zu finden.

Kann Urna die alte Sängerin Chimed helfen?

FSK: 0 Jahre – Länge: 90 Minuten – Jahr: 2009 – Prädikat besonders wertvoll

Das Lied von den zwei Pferden ist der perfekte Film für den gepflegten Kulturabend Fernwehgeplagter.

 

 

 

Freitag, den 12. Oktober 2018 ab 20 Uhr

 

„Johnny zieht in den Krieg“ (Originaltitel: Johnny got his gun)

ist ein US-amerikanischer Anti-Kriegs-Film aus dem Jahr 1971 von Dalton Trumbo, der seinen eigenen Roman von 1939 verfilmte.

Termin:

FSK: 12 Jahre – Länge: 107 Minuten – Jahr: 1971

In der Dunkelheit ruft der Menschenrest ungehört um Hilfe. Eine erschütternde Meditation über das Leben.

 

Die sarkastische Aussage des Films wird besonders im Originaltitel Johnny got his gun deutlich. Nach dem Motto „Das hat er jetzt davon“ wird geschildert, was sein naiver Wunsch, „to get his gun“ (eine tödliche Waffe selbst zu tragen), für Konsequenzen hat. Denn Grundlage für den Titel Johnny got his gun war der Aufruf „Johnny get your gun“ (deutsch: „Johnny, hol dir deine Waffe“), mit dem Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts versucht wurde, junge US-Amerikaner für den Militärdienst zu begeistern.

Die in schwarz-weiß gedrehten Lazarettszenen unterstreichen den dokumentarischen Anspruch, die Auswirkungen des Krieges ohne Pathos aufzuzeigen. Die in Farbe gehaltenen Traum- und Erinnerungssequenzen Johnnies werden durch die schauspielerischen Leistungen und die Regieeinfälle von Dalton Trumbos getragen.

 

 

 

120 Jahre Adolf Reichwein im Oktober 2018

Die Stadt Rosbach bietet im Oktober vier Veranstaltungen an, die im direktem Zusammenhang mit seinem Leben stehen. Beginnend am Mitttwoch, den 3.10.18

(Tag der deutschen Einheit) ab 14 Uhr:

„Jugendjahre in Rosbach und sein Weg zum Reformpädagogen“

 

Am Samstag, den 13.10.18 gibt es ein Konzert von und mit dem sozialkritischen Liedermacher und Poeten HEINZ RUDOLF KUNZE. Dieses One Man Konzert steht unter der Überschrift "Einstimmig".

 

Einen FEIERLICHEN EMPFANG gibt es am Samstag, den 20.10.18 ab 16 Uhr, unter dem Titel: „Das spätere Leben und Wirken Adolf Reichweins“. Mir wird im Rahmen des ARCHE – film – ABEND eine Mitgestaltung dieses Gedenktags zuteil. Es werden Filmausschnitte aus der Politsatire „Er ist wieder da“ gezeigt und ich kann meine Arbeit gegen das Vergessen mit einen Wortbeitrag präsentieren.

 

Seinen Abschluss findet das Programm am Sonntag, den 21.10.18 ab 11:30 Uhr

in Ober-Rosbach in der Sang mit der Einweihung des

"Platz der Städtepartnerschaft".

 

 

 

Freitag, den 19. Oktober 2018 ab 20 Uhr

„Im August in Osage County“

ist ein US-amerikanisches Familiendrama von John Wells aus dem Jahr 2013.

Es handelt sich um das im Original gleichnamigen Bühnenwerks von Tracy Letts.

FSK: 12 Jahre – Länge: 116 Minuten – Jahr: 2013

Familie ist Segen und Fluch zugleich. Starbesetztes Drama mit Meryl Streep in einer Paraderolle und Julia Roberts als kongenialer Gegenpart.

Bissig, düster, amüsant und herrlich ehrlich kommt dieses Familiendrama da her.

Der Film handelt von dem Generationenkonflikt zwischen einer Mutter und ihren drei Töchtern. Der Name des Films leitet sich vom Ort der Handlung, den Osage Plains im Bundesstaat Oklahoma, ab.

Zu Beginn des Films engagiert der mit seiner tablettensüchtigen Frau Violet offensichtlich überforderte Beverly Weston die amerikanische Ureinwohnerin Johnna als Haushaltshilfe und Pflegerin. Johnna wird von Violet als „die Indianerin“ bezeichnet; über diese politisch nicht korrekte Bezeichnung entbrennt im Verlauf des Films noch ein weiterer Disput. Beverly, selbst ein pensionierter Lehrer und Poet, soll dem Alkohol verfallen sein. Als er kurz darauf verschwindet, werden die beiden entfernt wohnenden Töchter Barbara und Karen informiert und reisen mit ihren Partnern sowie der einzigen Enkelin Jean zu ihrer Mutter Violet nach Osage County, Oklahoma. Die dritte Tochter Ivy sowie die Schwester von Violet, Mattie Fae mit Familie sind bereits vor Ort, da sie in der Nähe wohnen.

Nach fünf Tagen wird der Vater ertrunken aufgefunden. Beim Beerdigungsdinner, das zunächst sehr förmlich beginnt, eskaliert der schwelende Familienkonflikt und infolgedessen werden nach und nach einige gut gehütete Geheimnisse gelüftet. Durch offene oder versteckte Manipulation versucht Violet, die Fäden in der Hand zu behalten.

 

 

 

Freitag, den 23. November 2018 ab 20 Uhr

 

 

„Das geheime Leben der Worte“

ist ein spanischer Spielfilm von Isabel Coixet aus dem Jahr 2005, in dem die emotionalen und physischen Verletzungen einer Frau und eines Mannes aufgerollt werden, die am Ende zueinanderfinden. Ich möchte zu diesem Film eigentlich gar nicht viel schreiben, damit er seine Spannung nicht verliert und seine überraschende Wendung geheim bleibt.

Nur so viel vorab: Das neue Meisterwerk von Regisseurin Isabel Coixet spielt auf einer Ölbohrinsel im niergendwo des unendlichen graublau des Atlantischen Ozeans.

Ein schwerer Unfall ist passiert und eine mysteriöse Frau kommt auf die Plattform, auf der sonst nur Männer arbeiten. Sie, Hanna, heuert als Krankenschwester an und ist doch auf der Flucht vor sich selbst.....

Absolut sehenswertes Arthaus Kino mit realem Hintergrund.

FSK: 6 Jahre – Länge: 111 Minuten – Jahr: 2005

Nach einer Stunde verhaltener Szenen und knapper Gesten erfolgt ein Erdrutsch.